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<pre>Das große Manko der Schanzer bleibt aber die Chancenverwertung. Die Schanzer kamen zu vier, fünf hochkarätigen Chancen. Alleine in der ersten Halbzeit ballerte der Abstiegskandidat neunmal aufs BVB-Tor — Saison-Rekord für eine Gast-Mannschaft in Dortmund!  <p> „Wir müssen auch mal in Führung gehen. Dann würde unser Spiel wieder besser.“  <p>  Nachdem sich Bayer jedoch schon gegen Gladbach als Aufbaugegner zur Verfügung stellte, kündigen sich nun auch beim darbenden Dino neue Komplikationen an — immerhin machten sich die Gäste bereits in den letzten drei Jahren mit schwachen Auftritten an der Elbe (1 Unentschieden, 2 Niederlagen) um den Klassenerhalt des HSV verdient. <p> Dabei machte insbesondere der Spielverlauf deutlich, in welch desolater Verfassung sich Bayer auch anno 2017 auf Punktejagd begibt; ausgerechnet gegen die notorisch auswärtsschwache Elf vom Niederrhein händigte man einen komfortablen 2:0-Vorsprung noch einmal freimütig aus. <p>  Gegen bislang daheim erst einmal siegreiche Wölfe traue ich den zuletzt zunehmend aufmuckenden Revier-Kickern nunmehr nämlich auch in der Fremde endlich den ersten Zähler zu.  </pre>


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<pre>Aber nie hatte er beim FSV Mainz 05 so viel Bedeutung wie aktuell. Rein von der Tabellen-Position sieht die Lage bei den Rheinhessen mit Rang 12 nicht gerade besorgniserregend aus, aber der Punktestand verdeutlicht die Situation.  <p> Ging den Klubs aus Paderborn, Braunschweig, fürth oder Düsseldorf in den vergangenen Jahren vor allem in der zweiten Saisonhälfte die Puste aus, machen derzeit auch die aktuellen Neulinge die Erfahrung, dass so eine Spielzeit in der Bundesliga auf die Dauer ganz schön schlauchen kann.  <p>  Zwar schlägt sich die Hertha heuer sehr, sehr gut, doch gegen besonders starke Teams gab es auch schon den einen oder anderen Aussetzer. An dieser Stelle wollen wir nur ans 1:4 zuhause gegen Gladbach erinnern. Das war allerdings auch die einzige Heimniederlage der Hertha. <p> Nun braucht es zwar theoretisch nur einen etwas schwächeren Abend in der Hauptstadt, um umgehend wieder in mittelschweren Depressionen zu versinken — zunächst einmal darf Heiko Herrlich jedoch das seltene Glück genießen, eine neue Aufgabe mit Rückenwind anzugehen. <p>  Vor allem beim letzten Auswärtstermin in Stuttgart haben sich die bayrischen Schwaben mit einem beherzten 4:0 den Frust der vergangenen Monate von der Seele geschossen — und damit ganz nebenbei Alexander Zorniger eine etwas längere Winterpause beschert.  </pre> 


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<pre> Deshalb fordert Trainer Julian Nagelsmann mehr Konzentration. Beim Champions League-Debüt bei Schachtjor Donezk schlug es ebenfalls zwei Mal im Hoffenheim-Kasten ein.  <p> Auch in den verflachenden zweiten 45 Minuten deutete zunächst kaum etwas auf einen neuerlichen Fehlstart hin — erst ein spätes Eigentor von Niklas Stark stellte schließlich sicher, dass die unselige schwarze Serie auch die laufende Spielzeit überstand.  <p>  Mit Nagelsmann, der als jüngster Bundesliga-Trainer Geschichte schrieb, hat sich die TSG doch noch erfangen und den scheinbar unerreichbaren Klassenerhalt doch noch geschafft. Die Ausbeute des 28-Jährigen kann sich sehen lassen: 13 Spiele, 7 Siege, 4 Remis und nur 2 Niederlagen. <p>  Dortmund tritt in Heidenheim favorisiert an, trotzdem wäre ich bei dieser Partie sehr vorsichtig. Die Schwaben haben zuhause nur zweimal verloren, auch für den VfB Stuttgart gab es auf der Ostalb nichts zu holen. <p>  Vor dem Start in der Hauptstadt dürfte die Spieler dieses unschöne Hintergrundrauschen jedoch natürlich kaum berühren; was aber nicht zuletzt auch daran liegen könnte, dass das sportliche Personal vorwiegend mit der Aufarbeitung der holprigen Vorbereitung beschäftigt ist.  </pre>


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<pre> Vorab dürfte es allerdings die große Frage sein, ob die Hertha diese Perspektive tatsächlich als einen beflügelnden Faktor begreift: Aufgrund des zuletzt angewachsenen Rückstands fühlt sich das Freitagsspiel zunächst einmal nur für den Klub von der Spree wie ein Endspiel an.  <p> Sicher ist an dieser Stelle nur, dass das ganze Tohuwabohu bloß noch mehr Unruhe ins mannschaftliche Gefüge bringt.   <p> Immerhin hat Pal Dardai vor dem letzten Saisonspiel keine größeren Personalprobleme zu beklagen. <p>  So gehe ich dann auch im Topspiel zwischen Dortmund und RB von einer zumindest teilweise angezogenen Handbremse aus — und lege mich auf maximal drei zu zählende Treffer fest.  <p> Weil Dirk Schuster im kompletten Endspurt unter anderem auf seine gesamte angestammte Offensive verzichten muss, kamen nach dem Sieg in Ingolstadt auch die zuletzt eingefahrenen Remis gegen Berlin, Köln und Frankfurt verdammt nahe an das Optimum heran.  </pre>


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<pre> Dabei stehen die Hamburger in der Heimtabelle nur auf Rang 15 und von den letzten drei Heimspielen konnte keines gewonnen werden — in den jüngsten beiden gab es sogar jeweils eine Niederlage (1:2 gegen Frankfurt, 0:2 gegen Köln).  <p> Lediglich aufgrund der weniger schlechten Tordifferenz sind die Ingolstädter nicht Tabellenletzter. Der punktegleiche HSV hat nur zwei Tore erzielt, die Schanzer immerhin sieben. Der Abstand zum rettenden Ufer ist mit fünf Punkten allerdings bereits relativ groß, der Relegationsplatz ist vier Zähler entfernt.  <p>  Zum Abschluss des 20. Spieltages darf noch einmal nach Herzenslust gezittert werden: Im Keller-Duell zwischen Hoffenheim und Darmstadt wird insbesondere von den Gastgebern dringend ein Auftritt gebraucht, der ein kleines Licht in der Dunkelheit entzündet. <p>  Allerdings ist Mainz von der zwischenzeitlichen Top-Form mittlerweile weit entfernt. Zehn Spiele in Folge blieb das Team von Bo Svensson im Laufe des Frühjahrs ungeschlagen. Allerdings verloren die Mainzer zuletzt gleich vier Spiele in Folge und büßten wichtige Punkte im Kampf um Europa ein, das nun nicht mehr erreichbar ist.  <p> Der BVB ist unbesiegt und holte aus den drei Spielen zwei Siege und ein Unentschieden. Hoffenheim hat erst einen Sieg zu verbuchen und verlor die anderen beiden Liga-Partien. Zuletzt am vergangenen Spieltag bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 1:2.  </pre>


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